Steeg

Rundgang - nächste Ried

Steeg
(2817 - 2965) - Die Seegasse ist heute beiderseits verbaut und asphaltiert. 1941 als hier bedeutende archäologische Funde gemacht wurden, bot sich ein ganz anderes Bild. Der Archäologe Richard Pittioni schreibt folgendes: „Die Seegasse führt längs der Schilfzone vom Ort Richtung Militärschießplatz auf einer leichten Geländeerhöhung - von der Ortsbevölkerung als „Steg“ oder „Damm“ bezeichnet - , die etwa 1 - 1,25 und 1,5 m über den Torfboden emporsteigt. Die ursprüngliche Gestalt dieses Riegels ist durch mannigfache Oberflächenveränderungen schon stark beeinträchtigt (Entnahme von Erde für Aufschüttungszwecke, Anlegen von Fruchtgruben für Rüben, bauliche Maßnahmen)“.Weiters heißt es: „Dieser Damm hebt sich nicht nur gegen den See, sondern auch gegen das Hinterland zu ab. Er ragt über die Umgebung wie ein gut sichtbarer leichter Grat. Gegen Nordwesten zu verläuft er aber allmählich ins Gelände“. Das Profil des Dammes beschreibt R. Pittioni: „Eine verhältnismäßig dünne Humusschicht (30 - 40 cm) über dem aus Sand und Schotter aufgebauten Dammkern. Diese Sande und Schotter zeigen eine deutliche Schichtung mit einer Fallrichtung zum See (Entstehung durch Brandung des Sees).“
Die Ried Steeg ist heute als Wiese genutzt.

Barackenhaide
„Baraknhoad“ - Obere Haide (4105 - 4137), Steeg-Teil.
Die Obere Haide und einige wenige unmittelbar anschließende Grundstücke des Steeges werden im Volksmund als Barackenhaide bezeichnet. Der Name, der sich von den einst einfachen Unterkünften der in der Nähe gelegenen Kaserne ableitet, ist relativ neu - existiert die Kaserne doch erst seit dem Jahre 1935.

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